English Version
INFO
Da sich Lame 3.98 vom Juli 2008 bei Genres anders verhät als bisher, wurde RipIT angepaßt und Version 3.6.1 freigegeben. Diese Version wird nur benötigt, wenn die aktuelle Version von Lame verwendet wird.

DEMNÄCHST (bitte testen!)
Die voraussichtlich letzte 3.7.0-beta Version vom 29. März 2009 steht zum Testen bereit. Die Option --disable-paranoia wurde erweitert sowie sonstige Ungereimtheiten betreffend Verzeichnis-Rechten beim Erstellen und komischen Zeichensätzen bei gewissen DB-Dateien behoben. Die Option --ghost wird neu auch versuchen, wirklich "leere" Tracks zu eruieren und löschen.
Zuletzt wurden Fehler in den Optionen chars, threads (zuvor core) und den Encoder-Optionen behoben. In vorherigen Versionen wurden Probleme mit sehr langen Dateinamen und daß gewisse Einstellungen aus der Konfigurationsdatei nicht ausgelesen wurden, bereinigt. Außerdem wurde die Handhabung spezieller Sonderzeichen in Lame-Tags verbessert, da id3v2.3.0 nur ISO-8859-15 oder UTF-16 erlaubt, aber kein UTF-8. In Zukunft wird UTF-8 besser unterstüzt, wenn id3v2.4.0 weiter verbreitert ist, (siehe z.B. diesen Changelog über id3v2.4.0). RipIT wird versuchen, nicht ISO-8859-15 konforme Zeichen, wie z.B. ŵ zu w zu transcodieren, sofern Option --noutftag aktiviert ist. Ansonsten werden diese Sonderzeichen wie gehabt beibehalten, was bei den Tags (ausschließlich) zu falschen Darstellungen führen kann, wenn Lame verwendet wird.

Es gibt zwar keine neuen Optionen, aber Option --dirtemplate wurde erweitert. Neue Variablen wie $quality und $sufix sind erlaubt, um verschiedene Pfade für verschiedene Formate zu erstellen. Mit Variable $iletter kann der erste Buchstabe des Künstlers verwendet werden. Option --coder kann das selbe Format mehrmals übergeben werden, um das selbe Format in verschiedenen Qualitäten zu erzeugen. Siehe auch Beispiele in der manpage. Und Option --ghost kann auch kurze Stille bei Beginn und Ende abschneiden, wenn den Optionen --extend und --prepend kleine Argumente übergeben werden, z.B. 0.3; mit Vorsicht zu benützen. Option core wurde umgetauft und lautet nun: --threads.

NEU
Version 3.6.0, freigegeben am 16. Juni 2007, hat folgende neue Optionen: --merge , --resume , --md5sum , --core , --fpermission , --dpermission , und --ghost (letztere ist experimentell).

Gefundene Bugs wurden beseitigt, einige Fixes eingebaut:

  • Playlist Datei sollte immer sortiert sein,
  • lowercase and underscore betrifft nicht den gesamten Pfad
  • der eject Befehl wurde erweitert
  • freundlicheres Verhalten falls Lame nicht installiert ist.
  • CDDB-Submission verwendet sendmail (nicht mail oder nail)
  • gewisse Sonderzeichen wurden aus den Tags gelöscht falls der Eintrag manuell bearbeitet wurde.

Mehr dazu mittels Option --help. Feedback erwünscht!

ZUKUNFT

Eine sicher interessante Option wäe es, wenn automatisch ein Bild als Tag eingefügt werden könnte. Ich habe mal mit einigen Perl Modulen probiert, ohne Erfolg. Muß wohl neu implementiert werden.
Eine zweite Sache beschäftigt mich noch. Bei Daten-Tracks automatisch den Inhalt (Videos und/oder Bilder) auf die Festplatte zu kopieren.
Und drittens haben schon einige Personen nach der Möglichkeit gefragt, bei beendetem Ablauf, ein beliebiges Programm ausführen zu können, sei es etwas aufzuräumen oder eine Melodie abzuspielen.
Damit bin ich am Ende meiner Wünsche, aber immer offen für weitere Vorschläge.

Und natürlich darf jeder eine schöne Internet-Seite gestalten oder ein tolles RipIT-Logo kreieren! Das ist doch kein Zustand!

Was ist RipIT?
RipIT erzeugt mit Lame MPEG-1 Layer 3 (mp3), mit Flac (flac), mit Ogg Vorbis (ogg) oder mit Faac (mp4) audio Dateien von einer Audio CD. Es ist ein Consolen basiertes Programm (kein graphisches klick-klick GUI), geschrieben in Perl, und ruft folgende exzellente Programme auf (d.h. diese (jeweils eines) müssen installiert sein!):
  • dagrab, cdparanoia oder cdda2wav (auch tosha und cdd wurden unterstützt) um die Audio CD tracks zu rippen (d.h. Musikdateien im wav Format zu erzeugen) (ich weiß nicht wie aktuell dagrab ist, aber es ist funktioniert recht gut!)
  • Lame, OggVorbis, Flac oder Faac um die tracks zu encodieren (d.h. mp3 mit Lame, ogg mit oggvorbis, flac mit Flac oder m4a mit Faac erzeugen) (Info ind Links)
  • CDDB_get 2.25 oder neuer, ein Perl Modul um auf freeDB.org zuzugreifen (Info und Links).
Das Programm führt folgende Schritte selbständig aus:
  • Holt die Album/Artist/Track Informationen der audio CD von der freeCDDB-Datenbank
  • Ript die Tracks der Audio CD
  • Encodiert die Tracks zu flac, m4a, mp3 und/oder ogg
  • ID3-tagt die encodierten Dateien
  • Erzeugt eine playlist (m3u) Datei
  • Kann eine toc (cue) Datei erzeugen, um eine CD mit Text im DAO-Modus zu brennen
  • Kann CDDB Einträge erstellen/ändern und abschicken und lokal abspeichern
  • Kann hidden tracks auslesen und ghost-songs abtrennen
  • Kann md5sum Dateien der Sounddateien erzeugen
  • Kann mehrere Encoder-Prozesse gleichzeitig laufen lassen
  • Seit Version 3.5.0 wird auch das Perl Modul LWP::Simple benötigt, um bei Submission eines neuen CDDB-Eintrags bei der CD-Datenbank nach freien Kategorien zu suchen. Dieses Modul muß installiert sein. Die kurze Hilfe-Seite zum CDDB_get Modul erklärt die Nachinstallation von Perl-Modulen Info und Links.

    Download?
    Bitte die beta Version 3.7.0 vom 29. März 2009 zu testen, und um Feedback jeglicher Art, sei es nur um zu sagen, daß keine Fehler aufgetreten sind.
  • ripit-3.7.0-beta20090329.tar.bz2
    mit md5sum 29ab932a01bd7ad7cb2aaf60cd0b7722
  • ripit-3.7.0-beta20090329.tar.gz
    mit md5sum dd8b292c97a0112c0ce4e9d90b7ddcd0
  • Die offizielle Version von RipIT ist 3.6.1 (freigegeben am 16. Juni 2007):
  • ripit-3.6.1.tar.bz2 ,
  • ripit-3.6.1.tar.gz
  • oder RPMs (für SuSE 10.x (10.2))
  • ripit-3.6.1-0.noarch.rpm ,
  • ripit-3.6.1-0.src.rpm .
  • Ältere Versionen sind hier. Version 2.0 war die letzte von Simon Quinn.
    Version 2.4 war die letzte von Mads Martin Jørgensen.
    Und nun?
    Entweder die rpms für SuSE 10.x (10.2) benützen und nach dem Download mit YaST installieren (draufklicken), oder als root mit dem Befehl
  • rpm -i ripit-3.6.1-0.noarch.rpm
  • installieren. Ein altes package kann mittels
  • rpm -Uvh ripit-3.6.1-0.noarch.rpm
  • upgedatet werden
    Falls das Quell-Paket source.rpm installiert werden soll, dann geht das beispielsweise mit dem Befehl
  • rpmbuild --target i686 --rebuild ripit-3.6.1-0.src.rpm
  • um das rpm Paket ripit-3.6.1-0.noarch.rpm zu erhalten.

    Ich empfehle aber, die komprimierten "Tarballs" zu verwednen: herunterladen und mit dem Befehl

  • tar xvvfj ripit-3.6.1.tar.bz2 oder
  • tar xvvfz ripit-3.6.1.tar.gz
  • entpacken. Dann in das Verzeichnis wechslen und als root eingeben: rippstation:/home/ripper/sound/ripit # make install
    Und danach?
    Weitere Infos werden mit der Option  -h  angezeigt, oder finden sich in der englisch sprachigen README Datei! Ab Version 3.5.0 gibt es eine Manpage ( man ripit )!

    RipIT kann ohne Parameterübergabe gestartet werden...

  • ripit
  • wobei die standard-Einstellungen verwendet werden. Diese entsprechen aber kaum den persönlichen Erwartungen, also Paramter anwenden.
    Mit der Option --save können diese gespeichert werden, danach muß nur noch ripit eingegeben werden!

    Beispiel

  • ripit --nointeraction
  • Dann habe ich aber keine Kontrolle über die Datenbankeinträge, den ev. nicht vorhandenen Genre und die Jahreszahl. Mit RipIT sind diese nicht nur einfach zu ändern, sondern können auch gleich als überarbeiterter Eintrag an freeCDDB.org zurückgeschickt werden!
    Weitere Beispiele:
  • ripit --outputdir ~/documents/sound/mp3 --playlist 0 --eject --save
  • Auch wenn der CDDB Server nicht erreichbar sein sollte, oder keine Verbindugn zum Internet besteht, sollte es möglich sein die audio CD auszulesen und zu encodieren! Die --nosubmission Option bedeutet lediglich, daß keine freeCDDB.org Einträge überschrieben werden. Was nicht heißt, daß RipIT trotz --nosubmission Option versucht, einen CDDB Eintrag zu finden. Ein solcher Eintrag kann dann auch editiert werden, wird aber schließlich als Datei cddb.toc abgespeichert und nicht abgeschickt. Mit der Option --archive wird dieser neue Eintrag auch im $HOME/.cddb Verzeichnis abgelegt und andere Programme können darauf zurückgreifen. Wozu soll diese Option dann gut sein? Mit dieser Option können die tags vor dem encodieren den eigenen Wünschen angepaßt werden, ohne gleich den original CDDB Eintrag zu überschreiben:
  • ripit --outputdir ~/documents/sound/mp3 --playlist 0 --nosubmission
  • Die Optionen der Version 3.3.5 und höher machen das Verfassen neuer oder korrigierter CDDB Einträge noch viel einfacher. Vorhandene Einträge einfach mit Enter bestätigen und Änderungen eingeben. So kann z. B. schnell ein Eintrag mit der Jahres oder Genre Angabe erweitert werden.

    RipIT ist sch...?
    ...rott? Fehler bitte per Mail melden!
    Und: ich kann nicht immer ALLES testen. Sollte plötzlich etwas nicht mehr gehen, BITTE mailen! Ich richte es dann so schnell wie möglich!

    Oder eines der unzähligen GUIs benützen, beispielsweise:
    KaudioCreator, so viel GUI, da wird mir ganz schwindlig!, oder:
    auch der Konqueror von KDE hat viele Möglichkeiten! Dort kann im Adreß-Feld audiocd:/
    eingegeben werden, und sofern die Einstellung richtig sind, Encodierer installiert,
    werden Verzeichnisse mit allen mp3 oder oggvorbis tracks angezeigt, die einfach kopiert werden können, WOW!


    Letzte Änderungen:
    April 2009
    mailto: ripit [_at_] suwald [_dot_] com
    mit einem bezeichnenden Betreff!